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Sonntag, 24. Februar 2019

Erneut M42


Aufnahmedaten:
23.02.2019
ASI071MC Pro
10 x 300 Sek.



Aufnahmedaten:
23.02.2019
ASI071MC Pro
7 x 600 Sek.

Dienstag, 16. Oktober 2018

M33

Nach dem schönen Versuch mit 4 x 5 Minuten Belichtungszeit, wollte ich nochmals testen, ob eine deutliche Mehrbelichtung auch mehr an Bildinformation bringt.

Die nachfolgende Aufnahme habe ich mit 14 x 10 Minuten Belichtungszeit gemacht.


Vollständige Aufnahmedaten:
15.10.2018
ASI071MC Pro (ohne Kühlung)
14 x 600 Sekunden
TS-APO 100/f:5.8 Quadruplet
DeepSkyStacker+Photoshop

Vergleich


Erstaunlich, wie wenig Belichtungszeit mit einer Astro-CCD/CMOS ausreicht, um das Objekt gut darzustellen. Sicher sind in der 13 x 600 Sekunden Aufnahme mehr Details erkennbar, aber auf den ersten Blick finde ich die 4 x 300 Sekunden schon gut ausbelichtet.

IC5070 Pelikan

Da mit der Brennweite von 580mm Nordamerika und Pelikan nicht auf den Kamerasensor passen, wollte ich IC5070 Pelikan alleine ablichten.

Mein erster Versuch ist aber fehlgeschlagen, da es relativ schwierig ist, ein Objekt nur anhand der umliegenden Sterne einzustellen, ohne das Objekt selbst sehen zu können.

Bei diesem Versuch brauchte ich auch zwei Anläufe und ich versuchte es mit 15 x 300 Sekunden.

Ein recht schwieriges Objekt, da der Pelikan nicht ganz so hell ist, wie Nordamerika. Trotzdem ein schönes Ergebnis, wie ich finde.


Vollständige Aufnahmedaten:
15.10.2018
ASI071MC Pro (ohne Kühlung)
15 x 300 Sekunden
TS-APO 100/f:5.8 Quadruplet
PHD2+Sequence Generator Pro
DeepSkyStacker+Photoshop

Bemerkung:
Der genaue Betrachter sieht von oben rechts schwache und breit gefächerte Regenbogenstrahlen, die von blendenden Autoscheinwerfern stammen. Wenn ich Richtung Süd-West fotografiere, ist eine Straße praktisch gegenüber und wenn die Fernscheinwerfer der Autos in (!) das Rohr leicht hineinleuchten, entstehen leider solche Effekte.

Sonntag, 14. Oktober 2018

Andromedagalaxie (M31)

Nochmal Andromedagalaxie, um die Testreihe komplett zu machen...

Diesmal mit 10 x 600 Sekunden, ZWO ASI071MC Pro und +10°C Kühlung (Gain: 0), 100/f:5.8 bei mäßigem Himmel (starker Wind, Transparenz bis max. 5 mag visuell, Milchstraße nur im Schwan sichtbar).


Vergleich 4 x 300 vs 10 x 600

Ein kleiner Vergleich der Belichtungszeiten:


M45 Plejaden

Schlechte Transparenz, Grenzgröße vis. nur ca. 5mag, starker Wind, Milchstraße nur sehr gering.

Trotzdem ein Versuch mit 10 Minuten Subs und Kühlung.

13.10.2018
10 x 600 Sek.
ASI071MC Pro (Kühlung auf +10°C)
Gain: 0 (HDR)
Quadruplet 100/f:5.8


Mittwoch, 12. September 2018

Sensationelle Nacht!

Eine sensationelle Nacht!

Andromedanebel klar mit bloßem Auge erkennbar!

Milchstraße so hell, dass ich denke, es sind Wolken.

Tagsüber waren es ca. 29°C, Nachts ging es dann runter bis auf angenehme 16-18°C. Seeing absolut traumhaft! Kein Stern flackerte. Auch in PHD2 blieb der Nachführungsstern völlig ruhig.

Die Einnordung ist mittlerweilen ein Kinderspiel! Grob mit dem Polsucher einstellen, danach die Funktion in PHD2 nutzen und bis auf ca 1 Bogenminute an den Pol heran mit zwei Wiederholungen.

Die Nachführung war ein Traum und ging bis runter auf 0,39". Allerdings war es windig an dem Tag und auch noch in der Nacht. Böen bis zu 29km/h. Die Nachführung arbeitete aber gut und es gab zwar Ausschläge bis zu 1"-2" in der Genuigkeit, aber bei 580mm Brennweite noch unkritisch.

Zuerst nahm ich mir IC5070 (Pelikannebel) vor. Da der Nordamerika mit Pelikan nicht ganz auf den Sensor passt, wollte ich den schönen Pelikannebel diesmal alleine ablichten. Ich schaffte 40 Aufnahme á 120 Sekunden, danach wollte die Montierung umschlagen, was ich mir dann ersparte und nochmal auf M31 schwenkte. Hier machte ich nochmal 39 Aufnahmen á 120 Sek. um meine vorhandenen noch zu vervollständigen. So komme ich auf über 60x120 Sekunden mit M31.

Zum Schluß, es war schon ca 1 Uhr morgens, schwenkte ich noch auf M33 und probierte mal eine Belichtungszeit von 180 Sekunden aus! Das Bild sah einfach gestretcht in SGP ganz gut aus, so dass der Himmelshintergrund noch annehmbar dunkel blieb. So belichtete ich 13x180 Sekunden mit einem schönen Ergebnis!

Nervig war die Tatsache, dass ich morgens um 1 Uhr (!) plötzlich 8 Flugzeuge am Himmel zählte. Dazu kommen noch zahlreiche Satelliten, die die Fotos durchkreuzten.






















































































Samstag, 8. September 2018

M31 neu bearbeitet


























Vollständige Aufnahmedaten:
14.03.2018
36 x 120 Sek (no Darks, no Flats)
ISO 800 Nikon D750
Refractor 102mm f/5.8 Quadruplet Astrograph
Vixen SXD2 + PHD2
DeepSkyStacker + Photoshop CC

Sonntag, 2. September 2018

NGC 7000 Nordamerika ohne Skyglow

Mein Versuch NGC 7000 mit dem neuen Skyglow-Filter abzulichten, gefiel mir nicht.

Der Skyglow-Filter schneidet offenbar doch einiges an Spektrallinien heraus, so dass der Kontrast erheblich steigt und man in der späteren Bildbearbeitung beim Stretching sehr fein aufpassen muss, nicht zu stark die Tonwertkorrekturen auszureizen.

Daher wollte ich in der vergangenen Nacht eigentlich 60 oder 80 Einzelaufnahmen machen, hatte aber gedanklich irgendwie den Mond ausgeblendet, der dann ab 0:30 Uhr mit 68% doch alles überstrahlte und ich den Versuch abgebrochen habe.

Herausgekommen sind aber 47 x 120 Sekunden bei ISO 800.

NGC7000 NIKON D750 5" Astrograph mit 47 x 120 Sekunden bei ISO 800

Die Strukturen um Florida herum sind nun etwas weicher dargestellt und somit auch detailreicher.

Vollständige Aufnahmedaten:

01.09.2018
47 x 120 Sek. (keine Flats, keine Darks)
ISO-800
Nikon D750
Refractor 100mm f/5.8 Quadruplet Astrograph
Vixen SXD2 + PHD2
Sequence Generator Pro
DeepSkyStacker
Photoshop CC

M31 mit nur 11 x 2 Minuten

Mehr als Test gedacht, belichtete ich in der gestrigen Nacht M31 mit 11 x 2 Minuten bei ISO 1600.

Problem war, dass der Mond immer noch 68% hatte und faktisch direkt neben M31 stand.

Trotzdem interessierte mich, wie wenig man belichten müsste, um überhaupt noch irgendetwas von M31 sichtbar zu machen.

Das Ergebnis überraschte mich sehr:


Die Sterne im Staubgürtel sind ein wenig überschärft, daher sehen diese etwas komisch aus. Darauf kommt es aber nicht an, denn es sollte eh nur ein Test sein.

Die Aufnahme zeigt deutlich, wie wenig Belichtung das Objekt offenbar braucht, um viele Details sichtbar zu machen. Bei den 2 Minuten Belichtungszeit ist auch der Kern noch nicht so überstrahlt, so dass die Details im Staubgürtel ganz gut rüberkommen.

Und das mit nur 11 x 2 Minuten!

Freitag, 17. August 2018

NGC7000



NGC 7000 Nordamerikanebel

Vollständige Aufnahmedaten:
16.08.2018 57 x 120 Sek. = 114 Mins (keine Flats, keine Darks)
ISO-1600
Skyglow-Filter
Nikon D750
Refractor 100mm f/5.8 Quadruplet Astrograph
Vixen SXD2 + PHD2

Montag, 13. August 2018

M31 Andromeda


























Vollständige Aufnahmedaten:
13.08.2018 36 x 90 Sek. = 72 Mins (keine Flats, keine Darks)
ISO-800
Nikon D750
Refractor 100mm f/5.8 Quadruplet Astrograph
Vixen SXD2 + PHD2

Samstag, 17. Februar 2018

Nochmal M42 und M45 mit Vollformat

Am Abend klarte es auf und bei -2°C ergab sich eine kalte, aber ruhige Luft ohne Wind.

Diesmal wollte ich meine Vollformatkamera nutzen, um Vergleichsaufnahmen zur APS-C zu bekommen.

ISO 1600 mit 11 x 180 Sekunden

















Vollständige Aufnahmedaten:
17.02.2018
11 x 180 Sek. = 33 Mins (keine Flats, keine Darks)
ISO-1600 Nikon D750
Refractor 65mm f/6.5 Quadruplet Astrograph
Celestron AVX + MGEN II

Im Vergleich zur APS-C Kamera zeigt sich ein bessere Rauschverhalten, bedingt durch den Vollformatsensor der Nikon D750. 

Ebenfalls versuchte ich mich an den Plejaden:

ISO 3200 mit 11 x 60 Sekunden

Vollständige Aufnahmedaten:
17.02.2018
11 x 60 Sek. = 11 Mins (10 Darks)
ISO-3200 Nikon D750
Refractor 65mm f/6.5 Quadruplet Astrograph
Celestron AVX + MGEN II

Um die relativ lichtschwachen blauen Reflexionsnebel sichtbar zu machen, muss man schon ziemlich drehen in Photoshop, wodurch das Rauschen deutlich sichtbarer wird.

Idee für den nächsten Versuch wäre, auf ISO 800 bzw. ISO 1600 zu gehen und Belichtungszeiten zwischen 120-180 Sekunden zu versuchen.

Dienstag, 13. Februar 2018

M42 Orionnebel mit APO 65mm

Tolle Nacht mit ca. -2° C (gefühlt aber durch den Wind ca. -5° C) mit relativ starken Windböen. Ich habe diesmal die Parallel-Sattelschiene weggelassen und den Sucher mit MGEN direkt auf den Astrographen aufgesetzt. Damit gelingt eine deutlich bessere Austarierung der Montierung und offenbar eine perfekte Nachführung!

ISO 3200 mit 10 x 90 Sekunden

















Vollständige Aufnahmedaten:
13.02.2018
10 x 90 Sek. = 15 Mins (keine Darks, keine Flats)
ISO-3200 Sony Alpha 6500
Refractor 65mm f/6.5 Quadruplet Astrograph
Celestron AVX + MGEN II

Da die Nachführung gut funktionierte, erhöhte ich die Belichtungszeit:

ISO 3200 mit 7 x 150 Sekunden

Vollständige Aufnahmedaten:
13.02.2018
7 x 150 Sek. = 17,5 Mins (keine Darks, keine Flats)
ISO-3200 Sony Alpha 6500
Refractor 65mm f/6.5 Quadruplet Astrograph
Celestron AVX + MGEN II

Um eine Vergleichsserie zu bekommen, verringerte ich die ISO auf 1600 mit folgendem Ergebnis:

ISO 1600 mit 18 x 30 Sekunden

Vollständige Aufnahmedaten:
13.02.2018
18 x 30 Sek. = 9 Mins (keine Darks, keine Flats)
ISO-1600 Sony Alpha 6500
Refractor 65mm f/6.5 Quadruplet Astrograph
Celestron AVX + MGEN II

Zuletzt wagte ich mich noch an den Pferdekopfnebel bzw. M78 heran. Da allerdings die Kälte extrem zunahm, musste ich mehr oder weniger die Aufnahmeserie abbrechen und so kamen nur 6 Aufnahmen mit 90 Sekunden Belichtungszeit bei ISO 3200 heraus:


ISO 3200 mit 6 x 90 Sekunden

Vollständige Aufnahmedaten:
13.02.2018
6 x 90 Sek. = 9 Mins (keine Darks, keine Flats)
ISO-3200 Sony Alpha 6500
Refractor 65mm f/6.5 Quadruplet Astrograph
Celestron AVX + MGEN II

Samstag, 21. Oktober 2017

APO 65-mm-f/6,5-Quadruplet-Astrograph

Der bekannte APO 65-mm-f/6,5-Quadruplet-Astrograph ist ein auf die Astrofotografie ausgelegter Refraktor mit ebenem Bildfeld und einer einer Ausleuchtung von 44mm, so daß er damit auch für vollformatige DSLR geeignet ist.


Mit einer Brennweite von 420mm ist er ideal für größere Objekte geeignet und seine Baulänge von 320mm machen ihn zum idealen Reiseinstrument.

Ich betreibe ihn in Verbindung mit einer Celestron AVX Montierung.

In diesem kurzen Testbericht beschreibe ich, warum ich den APQ 65 für ein ideales Instrument für die mobile Astrofotografie halte bei vertretbaren Kosten und Aufwand.

Der Weg zum richtigen Instrument kann sich schwierig gestalten, denn die Faktoren Preis, Transportabilität und nicht zuletzt die Aufnahmeleistung sind nicht einfach unter einen Hut zu bringen.

Der APQ65 bietet zu einem akzeptablen Preis von ~ 700 € (Stand Nov. 2017) eine absolut umwerfende Leistung durch den integrierten Korrektor, der Sterne bis zum Rand scharf abbildet.

Bei einem Gewicht von 2,8kg (inkl. der Rohrschellen) ist er höchst transportabel und die Aufnahmebrennweite von 420mm stellt noch problemlose Ansprüche an eine mobile Montierung.

Meine Idee war, mein gesamtes Astroequipment in zwei größere Koffer unterzubringen. Da ich eine fest montierte Säule an einem dunklen Ort nutzen kann, war dieser Anspruch keine große Herausforderung. Grund dahinter ist meine Erfahrung, je mehr Equipment mitzuschleppen und aufzubauen ist, desto weniger fährt man zum Beobachtungsort bzw. nutzt es.
Ich möchte, angekommen am Beobachtungsort, innerhalb von 10 Minuten einsatzbereit sein (inkl. Einnordung).

Ich wollte eine Fotomaschine, um neben meiner Vollformat-DSLR (Nikon D750) und meiner APS-C Kamera (Sony Alpha 6500) noch ein langbrennweitigeres Instrument zur Verfügung zu haben. Für meine Nikon D750 besitze ich noch ein hervorragendes Tamron 70-200 f/2,8 Teleobjektiv und einige weitere Weitwinkel-Festbrennweiten (z.B. Sigma 20mm f/1,4).
Somit konnte ich mit dem APQ65 mein Brennweitenspektrum erweitern und mir auch etwas kleinere Objekte damit vornehmen.

Als Montierung wählte ich die Celestron AVX, da diese problemlos zu transportieren ist und für diese Brennweiten eine gute Nachführleistung abliefert. In Verbindung mit einem rechnerunabhängigen Autoguider (MGEN II) war das Ziel, Aufnahmeserien mit Belichtungszeiten von 2-10 Minuten in Verbindung mit den o.g. DSLR bzw. DSLM machen zu können.

MGEN II Autoguider


Im Herbst 2017 konnte ich erstmals das gesamte Equipment zum Einsatz bringen und als erstes Objekt überhaupt hatte ich M31 Andromedagalaxie ins Auge gefasst.

Als Aufnahmekamera kam die Sony Alpha 6500 zum Einsatz. Schon auf den ersten zwei Testbelichtungen mit nur 30 Sekunden staunte ich nicht schlecht! Details in den Spiralarmen!
Ich wählte eine Aufnahmeserie von 12 x 120 Sek. Belichtungszeit aus und lies die Fernsteuerung ihre Arbeit tun.

Angedacht war von mir nur einen Test des Autoguiders zu machen, ob das gesamte Zusammenspiel mit der AVX klappte.

Die Begutachtung der Einzelaufnahmen auf dem Kameradisplay lies mich schonmal hoffen auf ein tolles Ergebnis.

Die Beobachtungsnacht musste ich vorzeitig abbrechen, da ein sehr starker Wind aufkam und mein Beobachtungsplatz auf einer Anhöhe liegt, auf der der Wind offenbar stark weht.

Zu Hause angekommen schob ich die Aufnahmen in den Deep-Sky-Stacker und staunte nicht schlecht.


Die beeindruckende optische Qualität des APQ65 verdankt es dem verwendeten FPL-53-Glas. FPL-53 Glas (auch bekannt als synthetisches Fluorit) ist sehr nah an Fluorit, was wiederum eine exzellente Farbkorrektur mit scharfen Sternen gewährleistet.

Darüber hinaus leistet der fest verbaute Bildkorrektor gute Arbeit, denn die Sterne sind selbst in den äußersten Bildecken noch scharf und rund.

Montag, 16. Oktober 2017

M31 Andromeda Galaxie


15.10.2017
11 x 120 Sek. = 22 Mins
ISO-1600 Sony Alpha 6500
Refractor 65mm f/6.5 Quadruplet Astrograph
Celestron AVX + MGEN II