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Montag, 1. Oktober 2018

Mittwoch, 12. September 2018

Sensationelle Nacht!

Eine sensationelle Nacht!

Andromedanebel klar mit bloßem Auge erkennbar!

Milchstraße so hell, dass ich denke, es sind Wolken.

Tagsüber waren es ca. 29°C, Nachts ging es dann runter bis auf angenehme 16-18°C. Seeing absolut traumhaft! Kein Stern flackerte. Auch in PHD2 blieb der Nachführungsstern völlig ruhig.

Die Einnordung ist mittlerweilen ein Kinderspiel! Grob mit dem Polsucher einstellen, danach die Funktion in PHD2 nutzen und bis auf ca 1 Bogenminute an den Pol heran mit zwei Wiederholungen.

Die Nachführung war ein Traum und ging bis runter auf 0,39". Allerdings war es windig an dem Tag und auch noch in der Nacht. Böen bis zu 29km/h. Die Nachführung arbeitete aber gut und es gab zwar Ausschläge bis zu 1"-2" in der Genuigkeit, aber bei 580mm Brennweite noch unkritisch.

Zuerst nahm ich mir IC5070 (Pelikannebel) vor. Da der Nordamerika mit Pelikan nicht ganz auf den Sensor passt, wollte ich den schönen Pelikannebel diesmal alleine ablichten. Ich schaffte 40 Aufnahme á 120 Sekunden, danach wollte die Montierung umschlagen, was ich mir dann ersparte und nochmal auf M31 schwenkte. Hier machte ich nochmal 39 Aufnahmen á 120 Sek. um meine vorhandenen noch zu vervollständigen. So komme ich auf über 60x120 Sekunden mit M31.

Zum Schluß, es war schon ca 1 Uhr morgens, schwenkte ich noch auf M33 und probierte mal eine Belichtungszeit von 180 Sekunden aus! Das Bild sah einfach gestretcht in SGP ganz gut aus, so dass der Himmelshintergrund noch annehmbar dunkel blieb. So belichtete ich 13x180 Sekunden mit einem schönen Ergebnis!

Nervig war die Tatsache, dass ich morgens um 1 Uhr (!) plötzlich 8 Flugzeuge am Himmel zählte. Dazu kommen noch zahlreiche Satelliten, die die Fotos durchkreuzten.






















































































Samstag, 8. September 2018

M31 neu bearbeitet


























Vollständige Aufnahmedaten:
14.03.2018
36 x 120 Sek (no Darks, no Flats)
ISO 800 Nikon D750
Refractor 102mm f/5.8 Quadruplet Astrograph
Vixen SXD2 + PHD2
DeepSkyStacker + Photoshop CC

Freitag, 7. September 2018

Rosettennebel neu bearbeitet

Für die sehr kurze Belichtungszeit und die kleine Öffnung, sind schon erstaunlich viele Details erkennbar!


Vollständige Aufnahmedaten:
14.03.2018 14 x 90 Sek. = 15 Mins (keine Flats, keine Darks)
ISO-3200
Nikon D810a
Refractor 65mm f/6.5 Quadruplet Astrograph
Celestron AVX + MGEN II

Sonntag, 2. September 2018

NGC 7000 Nordamerika ohne Skyglow

Mein Versuch NGC 7000 mit dem neuen Skyglow-Filter abzulichten, gefiel mir nicht.

Der Skyglow-Filter schneidet offenbar doch einiges an Spektrallinien heraus, so dass der Kontrast erheblich steigt und man in der späteren Bildbearbeitung beim Stretching sehr fein aufpassen muss, nicht zu stark die Tonwertkorrekturen auszureizen.

Daher wollte ich in der vergangenen Nacht eigentlich 60 oder 80 Einzelaufnahmen machen, hatte aber gedanklich irgendwie den Mond ausgeblendet, der dann ab 0:30 Uhr mit 68% doch alles überstrahlte und ich den Versuch abgebrochen habe.

Herausgekommen sind aber 47 x 120 Sekunden bei ISO 800.

NGC7000 NIKON D750 5" Astrograph mit 47 x 120 Sekunden bei ISO 800

Die Strukturen um Florida herum sind nun etwas weicher dargestellt und somit auch detailreicher.

Vollständige Aufnahmedaten:

01.09.2018
47 x 120 Sek. (keine Flats, keine Darks)
ISO-800
Nikon D750
Refractor 100mm f/5.8 Quadruplet Astrograph
Vixen SXD2 + PHD2
Sequence Generator Pro
DeepSkyStacker
Photoshop CC

M31 mit nur 11 x 2 Minuten

Mehr als Test gedacht, belichtete ich in der gestrigen Nacht M31 mit 11 x 2 Minuten bei ISO 1600.

Problem war, dass der Mond immer noch 68% hatte und faktisch direkt neben M31 stand.

Trotzdem interessierte mich, wie wenig man belichten müsste, um überhaupt noch irgendetwas von M31 sichtbar zu machen.

Das Ergebnis überraschte mich sehr:


Die Sterne im Staubgürtel sind ein wenig überschärft, daher sehen diese etwas komisch aus. Darauf kommt es aber nicht an, denn es sollte eh nur ein Test sein.

Die Aufnahme zeigt deutlich, wie wenig Belichtung das Objekt offenbar braucht, um viele Details sichtbar zu machen. Bei den 2 Minuten Belichtungszeit ist auch der Kern noch nicht so überstrahlt, so dass die Details im Staubgürtel ganz gut rüberkommen.

Und das mit nur 11 x 2 Minuten!

Montag, 13. August 2018

M31 Andromeda


























Vollständige Aufnahmedaten:
13.08.2018 36 x 90 Sek. = 72 Mins (keine Flats, keine Darks)
ISO-800
Nikon D750
Refractor 100mm f/5.8 Quadruplet Astrograph
Vixen SXD2 + PHD2

Dienstag, 27. Februar 2018

Neue Kamera Nikon D810A


Nikon D810A

36 Megapixel Auflösung mit einem speziellen Infrarot-Sperrfilter hat sie eine viermal höhere Empfindlichkeit für die H-Alpha-Spektrallinien als eine herkömmliche DSLR.
Dazu gibt es ein paar technische Features für die Astrofotografie wie z.B. eine 23-fache Lupenfunktion um den Fokuspunkt einzustellen oder auch bis zu 900 Sek. Belichtungszeit.

Samstag, 17. Februar 2018

Nochmal M42 und M45 mit Vollformat

Am Abend klarte es auf und bei -2°C ergab sich eine kalte, aber ruhige Luft ohne Wind.

Diesmal wollte ich meine Vollformatkamera nutzen, um Vergleichsaufnahmen zur APS-C zu bekommen.

ISO 1600 mit 11 x 180 Sekunden

















Vollständige Aufnahmedaten:
17.02.2018
11 x 180 Sek. = 33 Mins (keine Flats, keine Darks)
ISO-1600 Nikon D750
Refractor 65mm f/6.5 Quadruplet Astrograph
Celestron AVX + MGEN II

Im Vergleich zur APS-C Kamera zeigt sich ein bessere Rauschverhalten, bedingt durch den Vollformatsensor der Nikon D750. 

Ebenfalls versuchte ich mich an den Plejaden:

ISO 3200 mit 11 x 60 Sekunden

Vollständige Aufnahmedaten:
17.02.2018
11 x 60 Sek. = 11 Mins (10 Darks)
ISO-3200 Nikon D750
Refractor 65mm f/6.5 Quadruplet Astrograph
Celestron AVX + MGEN II

Um die relativ lichtschwachen blauen Reflexionsnebel sichtbar zu machen, muss man schon ziemlich drehen in Photoshop, wodurch das Rauschen deutlich sichtbarer wird.

Idee für den nächsten Versuch wäre, auf ISO 800 bzw. ISO 1600 zu gehen und Belichtungszeiten zwischen 120-180 Sekunden zu versuchen.